Som­mer­li­che Run­de vor der Urlaubspause

Beim gest­ri­gen 123. Tref­fen unse­rer Zigar­ren­rau­cher­run­de kamen trotz Som­mer­fe­ri­en sechs Afi­ci­o­na­dos zu einem ent­spann­ten Som­mer­abend zusam­men. Gutes Essen, eine bemer­kens­wert gro­ße Bier­aus­wahl in unse­rer aktu­el­len Loka­li­tät und vie­le gute Gesprä­che sorg­ten für die pas­sen­de Atmo­sphä­re – ganz im Stil der gesel­li­gen, genuss­ori­en­tier­ten Tref­fen von „Auf eine Zigarre“.

Nun beginnt für vie­le die wohl­ver­dien­te Urlaubs­zeit. Ob mit Blick aufs Meer, bei einer war­men Abend­bri­se auf der Ter­ras­se oder ent­spannt unter Pal­men: Wir wün­schen allen Afi­ci­o­na­dos erhol­sa­me Tage, gute Gesell­schaft und die Zeit, eine sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­te Zigar­re ganz in Ruhe zu genie­ßen. Möge der Rei­se­hu­mi­dor gut gefüllt, das Getränk pas­send tem­pe­riert und jeder Zug ein klei­ner Urlaubs­mo­ment sein.

Das nächs­te Tref­fen fin­det am Frei­tag, den 4. Sep­tem­ber, statt. Bis dahin: genießt den Som­mer und nehmt euch Zeit für die schö­nen Momente.

Zur geplan­ten Tabaksteuererhöhung

Die geplan­te Tabak­steu­er­erhö­hung beschäf­tigt der­zeit vie­le Zigar­ren­freun­de, Fach­händ­ler und Her­stel­ler. Auch bei „Auf eine Zigar­re“ sehen wir die Ent­wick­lung kri­tisch. Nicht, weil wir not­wen­di­ge Regeln grund­sätz­lich infra­ge stel­len, son­dern weil Zigar­ren, Ziga­ril­los und Pfei­fen­ta­bak eine dif­fe­ren­zier­te und ver­hält­nis­mä­ßi­ge Behand­lung verdienen.

Zigar­ren sind kei­ne Zigaretten

Sie ste­hen für bewuss­ten, gele­gent­li­chen Genuss, für Hand­werk, Her­kunft und Aus­tausch. Eine gute Zigar­re wird nicht neben­bei kon­su­miert. Sie gehört für vie­le erwach­se­ne Afi­ci­o­na­dos zu einem beson­de­ren Moment, zu einem Gespräch oder zu einem Abend in guter Gesellschaft.

Gera­de des­halb ist es falsch, Zigar­ren, Ziga­ril­los und Pfei­fen­ta­bak steu­er­lich pau­schal wie Pro­duk­te des regel­mä­ßi­gen Ziga­ret­ten­kon­sums zu behan­deln. Beson­ders pro­ble­ma­tisch ist die vor­ge­se­he­ne Grö­ßen­ord­nung der Belas­tung: Der wert­be­zo­ge­ne Steu­er­an­teil für Zigar­ren und Ziga­ril­los soll nach der For­mu­lie­rungs­hil­fe zum Ände­rungs­an­trag von der­zeit 1,47 Pro­zent auf 21,05 Pro­zent des Klein­ver­kaufs­prei­ses stei­gen. Das ent­spricht mehr als dem Vier­zehn­fa­chen des bis­he­ri­gen Sat­zes bezie­hungs­wei­se einem Anstieg um rund 1.332 Pro­zent. Der Stück­steu­er­an­teil soll ab 2027 zwar zunächst von 1,4 auf 0,84 Cent sin­ken, die Min­dest­steu­er jedoch von 7,504 auf 8,20 Cent je Stück stei­gen. Bis 2030 ist eine schritt­wei­se Anhe­bung des Stück­steu­er­an­teils auf 1,12 Cent vorgesehen.

Die­se Steu­er­struk­tur trifft ins­be­son­de­re hoch­wer­ti­ge Zigar­ren, deren Preis nicht allein durch Tabak und Pro­duk­ti­on bestimmt wird, son­dern eben­so durch Hand­ar­beit, Qua­li­tät, Her­kunft, Han­del und Bera­tung. Eine sol­che Belas­tung ist kei­ne maß­vol­le Anpas­sung, son­dern eine unver­hält­nis­mä­ßi­ge steu­er­li­che Son­der­be­hand­lung einer klei­nen, hand­werk­lich gepräg­ten Produktgruppe.

Die geplan­te Erhö­hung der Tabak­steu­er für Zigar­ren, Ziga­ril­los und Pfei­fen­ta­bak wird dem Cha­rak­ter die­ser Pro­duk­te nicht gerecht.

„Man soll­te immer erst eine Zigar­re rau­chen, ehe man die Welt umdreht.“
Otto von Bis­marck, 1815–1898

Die­ses Zitat ist natür­lich kein Argu­ment gegen gesund­heits­po­li­ti­sche Rege­lun­gen. Es steht aber für eine Hal­tung, die in der aktu­el­len Debat­te häu­fig fehlt: Erst inne­hal­ten, Unter­schie­de erken­nen und dann mit Augen­maß ent­schei­den, denn auch das Argu­ment des Jugend­schut­zes trägt nicht. Tabak­wa­ren dür­fen bereits heu­te nur an Erwach­se­ne abge­ge­ben wer­den. Klas­si­sche Zigar­ren rich­ten sich weder in ihrer Gestal­tung noch in ihrer Kul­tur an Jugend­li­che, son­dern an erwach­se­ne Kon­su­men­ten, die sich bewusst für ein hoch­wer­ti­ges Nischen­pro­dukt entscheiden.

Hin­zu kommt die wirt­schaft­li­che Rea­li­tät: Der Markt für Pre­mi­um­zi­gar­ren ist preis­sen­si­bel. Über­zo­ge­ne Steu­er­las­ten füh­ren nicht auto­ma­tisch zu höhe­ren Ein­nah­men. Sie kön­nen Absatz­ver­lus­te und Aus­weich­käu­fe för­dern, zulas­ten des Fach­han­dels, der Her­stel­ler und letzt­lich auch des Steueraufkommens.

Für Ost­west­fa­len hat die­ses The­ma zudem eine beson­de­re Bedeu­tung. Bün­de, Lübb­ecke, Her­ford, Bad Oeyn­hau­sen und Löh­ne gehör­ten über Jahr­zehn­te zu wich­ti­gen Orten der deut­schen Zigar­ren­pro­duk­ti­on. Die Bran­che präg­te Arbeits­plät­ze, Hand­werk, Archi­tek­tur und die sozia­le Geschich­te unse­rer Region.

Wir spre­chen uns des­halb für eine dif­fe­ren­zier­te und ver­hält­nis­mä­ßi­ge Besteue­rung von Zigar­ren, Ziga­ril­los und Pfei­fen­ta­bak aus.

Cig­ar­be­cue 2026

Was für ein Nach­mit­tag: Unser som­mer­li­ches Cig­ar­be­cue am ver­gan­ge­nen Sams­tag hät­te kaum bes­ser lau­fen kön­nen. Bei bes­tem Som­mer­wet­ter gab es saf­ti­ges Flank­steak vom Grill, dazu fri­sche Sala­te und gleich meh­re­re Vari­an­ten Chi­michur­ri, die kei­ne Wün­sche offenließen.
Für den süßen Abschluss sorg­ten groß­ar­ti­ge Des­serts, dar­un­ter bra­si­lia­ni­sche Kokos­bäll­chen, die rei­hen­wei­se ver­schwan­den. Dazu ein küh­ler Cai­pi­rin­ha, gute Zigar­ren und bes­te Stimmung—kurz gesagt: ein Nach­mit­tag, wie man ihn sich für den Som­mer wünscht.

Nächs­tes Tref­fen am 31. Juli

Der nächs­te Ter­min steht schon fest: Am Frei­tag, 31. Juli 2026, trifft sich unser Zigar­ren­club ab 19:00 Uhr wie­der in Bie­le­feld. Neue Besu­cher kön­nen jeder­zeit dazu­kom­men, eine vor­he­ri­ge Anmel­dung per E‑Mail wäre ide­al. Ob Stamm­gast oder Erst­be­su­cher: Es zählt vor allem die Freu­de an einer guten Zigar­re und an ent­spann­ter Gesellschaft.

Noch ein Gedan­ke zum Genuss

In Bra­si­li­en gibt es dafür einen schö­nen eige­nen Begriff: die „sobre­me­sa“. Gemeint ist damit nicht das Des­sert selbst, son­dern die Zeit danach—wenn man ein­fach noch am Tisch sit­zen bleibt, redet, lacht und den Moment aus­kos­tet, ohne dass irgend­et­was ansteht.
Genau das haben wir bei unse­rem Cig­ar­be­cue erlebt: Nie­mand hat­te es eilig auf­zu­ste­hen. Man blieb sit­zen, hol­te sich noch einen Cai­pi­rin­ha, zün­de­te sich eine Zigar­re an und ließ den Nach­mit­tag ein­fach weiterlaufen—ganz im Sin­ne die­ser süd­ame­ri­ka­ni­schen Lebens­art, in der das Bei­sam­men­sein oft wich­ti­ger ist als das, was auf dem Tel­ler liegt.
Wir freu­en uns schon auf den 31. Juli und auf alle, die dabei sein möchten—bekannte Gesich­ter genau­so wie neue.

Auf eine Zigar­re #122

Der Som­mer ist da, und damit ist es wie­der Zeit für einen ent­spann­ten Abend mit guten Gesprä­chen, lecke­rer Zigar­re und ange­neh­mer Gesell­schaft. Unser nächs­tes Tref­fen fin­det am Frei­tag, den 3. Juli 2026, wie gewohnt in Bie­le­feld statt—es wird bereits unser 122. Treffen.

An die­sem Abend wer­den wir auch die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für unser Som­mer-BBQ tref­fen.
Die­ses fin­det am Sams­tag, den 11. Juli 2026 in Güters­loh statt und steht unter dem Mot­to „Sam­ba in West­fa­lia“ mit dem Schwer­punkt Brasilien.

Wie immer steht der Abend ganz im Zei­chen von Genuss, Aus­tausch und ent­spann­ter Run­de.
Ganz ohne fes­tes Pro­gramm bleibt genug Raum, um neue Zigar­ren zu pro­bie­ren, bewähr­te Favo­ri­ten zu genie­ßen und in Ruhe mit­ein­an­der ins Gespräch zu kommen.

Wir freu­en uns dar­auf, Euch zahl­reich zu begrü­ßen. Wie gewohnt bit­ten wir um eine kur­ze Anmel­dung per E‑Mail, damit wir bes­ser pla­nen können.

Auf eine Zigar­re #121

Am Frei­tag, 5. Juni 2026, trifft sich unser Zigar­ren­club ab 19:00 Uhr in Bie­le­feld zum nächs­ten gemein­sa­men Zigarrenstammtisch.

Freu­en dür­fen sich alle, die gute Zigar­ren, ent­spann­te Gesprä­che und ange­neh­me Gesell­schaft schät­zen. Pas­send hier­zu schrieb Tho­mas Car­lyle einmal:

„Tob­ac­co smo­ke is the one ele­ment in which, by our Euro­pean man­ners, men can sit silent tog­e­ther wit­hout embar­rass­ment, and whe­re no man is bound to speak one word more than he has actual­ly and veri­ta­b­ly got to say.“

Das beschreibt sehr schön, was den Reiz sol­cher Tref­fen aus­macht: gute Gesprä­che, ent­spann­te Momen­te und eine Atmo­sphä­re, in der auch die ruhi­gen Augen­bli­cke ganz selbst­ver­ständ­lich ihren Platz haben.

Tho­mas Car­lyle war einer der ein­fluss­reichs­ten und eigen­wil­ligs­ten Den­ker des vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ters. Der gebür­ti­ge Schot­te war His­to­ri­ker, Phi­lo­soph und Gesell­schafts­kri­ti­ker, bekannt für sei­ne gewal­ti­ge Spra­che und sei­ne oft kon­tro­ver­sen Ansich­ten. Sei­ne eige­ne Nähe zur Tabak­kul­tur macht das Zitat für einen Abend unter Zigar­ren­freun­den beson­ders passend.

Wir freu­en uns auf bekann­te und neue Gesich­ter und auf einen schö­nen Abend in Bielefeld.

Auf eine Zigar­re #120

Nach unse­rem gest­ri­gen Tref­fen bli­cken wir auf einen rund­um ange­neh­men Abend zurück und freu­en uns nun bereits auf unser nächs­tes Wie­der­se­hen am Frei­tag, den 8. Mai 2026, in Bie­le­feld.

Beson­ders gefreut haben wir uns über den Besuch von drei sehr sym­pa­thi­schen Gäs­ten aus Rade­beul, die ihre Stu­di­en­rei­se nach Ost­west­fa­len bei uns haben aus­klin­gen las­sen. Bereits am Frei­tag stand für die drei das Zigar­ren­mu­se­um in Bün­de auf dem Pro­gramm, bevor sie am Sams­tag im Osna­brü­cker Land auf den Spu­ren der Varus­schlacht unter­wegs waren.
In ent­spann­ter Run­de wur­de viel gespro­chen, zitiert und eingeladen—genau so, wie man sich einen gelun­ge­nen Abend unter Zigar­ren­freun­den wünscht. Nach unse­rer bereits fest­ste­hen­den Wei­mar-Tour im Sep­tem­ber die­ses Jah­res haben wir im Gespräch mit unse­ren Gäs­ten bereits ein mög­li­ches Ziel für einen Gegen­be­such ins Auge gefasst: Radebeul/Dresden. Als schö­ner Anlass wur­de dabei schon das 35. Herbst- und Wein­fest vom 17. bis 19. Sep­tem­ber 2027 genannt.

Wer ger­ne bei einem unse­rer Tref­fen dabei sein möch­te, fin­det Ter­mi­ne unse­re nächs­ten und kann unkom­pli­ziert Kon­takt mit uns aufnehmen.

Ein geselliger Abend mit unseren Gästen aus Radebeul
Foto: © Micha­el Mehrheim

Zu Besuch auf eine Zigarre

Zigar­ren ver­bin­den Men­schen oft schnel­ler, als man denkt. Es ent­ste­hen nicht sel­ten gute Gesprä­che, neue Kon­tak­te und Begeg­nun­gen, die über den ein­zel­nen Abend hin­aus in Erin­ne­rung blei­ben. Gera­de die­ser offe­ne Aus­tausch mit ande­ren Afi­ci­o­na­dos und befreun­de­ten Run­den gehört seit jeher zum fes­ten Gedan­ken unse­res Club­le­bens in Ostwestfalen.

Der Kon­takt mit ande­ren Afi­ci­o­na­dos und der Aus­tausch mit befreun­de­ten Run­den berei­chern unser Club­le­ben immer wie­der aufs Neue. Sol­che Begeg­nun­gen schaf­fen Ver­bin­dun­gen, erwei­tern den eige­nen Hori­zont und zei­gen, wie viel Gemein­schaft in der Welt der Zigar­re steckt.
Ein Gedan­ke von Alfred de Mus­set bringt dies sehr tref­fend zum Ausdruck:

„Jeder Zigar­ren­rau­cher ist ein Freund, denn ich weiss, was er empfindet.“

Umso mehr freu­en wir uns auf unser nächs­tes Tref­fen am Sams­tag, den 25. April, bei dem wir vier Gäs­te aus Rade­beul erwar­ten, die uns in unse­rer Zigar­ren-Kon­stan­te in Bie­le­feld besu­chen werden.

In die­sem Sin­ne bli­cken wir mit Vor­freu­de auf einen genuss­vol­len Abend, gute Gesprä­che und die Begeg­nung mit unse­ren neu­en Freun­den aus Radebeul.

Auf eine Zigar­re #118

Der Früh­ling bringt end­lich wie­der län­ge­re Aben­de und bes­te Gele­gen­hei­ten für genuss­vol­le Stun­den im Kreis Gleichgesinnter—bei fei­nem Zigar­ren­duft und anre­gen­den Gesprä­chen. Unser nächs­tes Tref­fen fin­det am Frei­tag, den 10. April 2026, wie gewohnt ab 19:00 Uhr in Bie­le­feld statt.

Ohne fes­tes Pro­gramm und ohne Zeit­druck bleibt viel Raum für alles, was unser Zusam­men­sein aus­macht: gute Zigar­ren pro­bie­ren, ange­reg­te Gesprä­che und küh­le Geträn­ke. Zudem möch­ten wir die Gele­gen­heit nut­zen, gemein­sam über unse­re Club­fahrt nach Wei­mar zu spre­chen und Ideen sowie Details zur Rei­se zu sammeln.

Wie immer bit­ten wir um eine kur­ze Anmel­dung per E‑Mail, damit wir bes­ser pla­nen können.