Ein genuss­rei­cher Jahresausklang

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und nach unse­rem letz­ten regu­lä­ren Monats­tref­fen ste­hen nun noch drei beson­de­re Ereig­nis­se auf dem Pro­gramm, mit denen wir 2025 stil­voll aus­klin­gen lassen.

Am kom­men­den Sams­tag heißt es wie­der Aez on Tour: Wir besu­chen den whis­ky & cigar salon in Gro­nau. Ein genuss­rei­cher Tag in der Zigar­ren-Lounge, die 2024 mit dem Cigar Tro­phy Award als Best Lounge Euro­pe aus­ge­zeich­net wurde.

Wohn­zim­mer Smo­ke – Ein neu­es For­mat im Dezember

Im Dezem­ber erwar­tet uns eine Pre­miè­re: Erst­mals fin­det ein »Wohn­zim­mer Smo­ke« statt – eine Idee, die aus unse­rer Run­de ent­stan­den ist und hof­fent­lich Schu­le macht. Gast­ge­ber ist Aleks, der uns in sein Wohn­zim­mer ein­lädt und mit sei­ner beson­de­ren Gast­freund­schaft für eine Atmo­sphä­re sor­gen wird.

Zigar­ren-Blind­ver­kos­tung

Zum Jah­res­ab­schluss ver­an­stal­ten wir eine Zigar­ren­blind­ver­kos­tung, an der jeder teil­neh­men kann, der Lust auf ein genuss­vol­les Expe­ri­ment hat. Die Ver­kos­tungs­zi­gar­ren wer­den am 12. Dezem­ber 2025 aus­ge­ge­ben. Wer teil­neh­men möch­te, kann sich über die bekann­ten Kanä­le anmelden.

Mit die­sen drei Ter­mi­nen ver­ab­schie­den wir uns lang­sam aus dem Jahr 2025. Wir freu­en uns auf inspi­rie­ren­de Gesprä­che, neue Ein­drü­cke und einen gelun­ge­nen Abschluss eines groß­ar­ti­gen Zigarrenjahres.

Alle Jah­re wie­der. AeZ on Tour im Dezem­ber 2024 im whis­ky & cigar salon.

Auf eine Zigar­re #115

Die Aben­de wer­den kür­zer, die Luft fri­scher, und unter dem gol­de­nen Herbst­licht ent­fal­ten Zigar­ren ihren ganz eige­nen Zauber.
Unser letz­tes öffent­li­che Tref­fen vor dem Jah­res­ab­schluss, fin­det am Frei­tag, den 7. Novem­ber 2025, wie gewohnt um 19:00 Uhr in Bie­le­feld statt.

Beson­der­heit die­ses Abends: Wir wer­den die Zigar­ren für das im Dezem­ber geplan­te Blind­tasting ver­tei­len. Wer also am Tasting teil­neh­men möch­te, soll­te die­sen Ter­min nicht ver­pas­sen – so ist sicher­ge­stellt, dass alle recht­zei­tig ihre Zigar­ren erhalten.

Lasst uns gemein­sam den Herbst aus­klin­gen und auf ein genuss­rei­ches Jahr ansto­ßen. Wir freu­en uns auf einen stim­mungs­vol­len Abend und auf vie­le bekann­te Gesichter.

Herbst­ter­mi­ne

Der Herbst hat begon­nen und im Super­markt sta­peln sich bereits die ers­ten Spe­ku­la­ti­us. Doch auch wenn es drau­ßen lang­sam küh­ler wird, hält der AeZ-Ter­min­ka­len­der noch drei High­lights bereit!

Unser 114. Tref­fen fin­det am Frei­tag, den 10. Okto­ber 2025, ab 19:00 Uhr in Bie­le­feld statt. Das 115. folgt am 7. Novem­ber, es wird das letz­te monat­li­che Tref­fen in die­sem Jahr sein.

Danach steht noch unser zwei­ter Lounge-Aus­flug in die­sem Jahr an: am 15. Novem­ber besu­chen wir den Whis­ky & Cigar Salon in Gro­nau. Details und Fahr­ge­mein­schaf­ten bespre­chen wir beim nächs­ten Treffen.

Unse­re Tref­fen bie­ten wie gewohnt Raum für Genuss, Aus­tausch und ent­spann­te Stun­den in gesel­li­ger Run­de. Wir freu­en uns dar­auf, Euch an bei­den Ter­mi­nen zahl­reich begrü­ßen zu dürfen.

Auf eine Zigar­re #114

Nach unse­rem spät­som­mer­li­chen BBQ „Fies­ta del Ron y Pur­os“, klopft nun der Herbst an die Tür unse­rer Rau­cher­zim­mer. Die Aben­de wer­den kür­zer, die Luft kla­rer, und die Zigar­ren schme­cken im Herbst­licht gleich dop­pelt so gut.

Unser nächs­tes Tref­fen und zugleich das vor­letz­te in die­sem Jahr, fin­det am Frei­tag, den 10. Okto­ber 2025, wie gewohnt um 19:00 Uhr in Bie­le­feld statt.

Ein fes­tes Pro­gramm gibt es auch die­ses Mal nicht, ide­al also, um gemein­sam in ent­spann­ter Atmo­sphä­re zu genie­ßen, zu plau­dern und viel­leicht auch eine herbst­li­che Zigar­ren anzu­zün­den. Wer Lust hat, bringt gern etwas Pas­sen­des aus sei­nem Humi­dor mit.

Nach dem Okto­ber­abend bleibt uns nur noch ein Tref­fen, bevor das Jahr beschlos­sen wird. Umso schö­ner, wenn wir uns zahl­reich sehen und den Herbst gemein­sam genießen.

Auf eine Zigar­re #113

Der Spät­som­mer lädt zu ent­spann­ten Stun­den im Kreis Gleich­ge­sinn­ter ein, bei Zigar­ren­duft und guten Gesprä­chen. Unser nächs­tes Tref­fen fin­det am Frei­tag, den 5. Sep­tem­ber 2025, wie gewohnt ab 19:00 Uhr in Bie­le­feld statt.

Ohne fes­tes Pro­gramm und ohne Zeit­druck bleibt viel Raum, um neue Zigar­ren zu ent­de­cken oder alte Favo­ri­ten zu genie­ßen. Die­ses Mal dür­fen wir zudem Gäs­te aus Sach­sen begrü­ßen, die auf ihrer Rei­se nach Ost­west­fa­len einen genaue­ren Blick auf die fas­zi­nie­ren­de Zigar­ren­tra­di­ti­on unse­rer Regi­on wer­fen möch­ten, inklu­si­ve eines Besuchs im Zigar­ren­mu­se­um in der Zigar­ren­stadt Bün­de. Eine schö­ne Gele­gen­heit, neue Kon­tak­te zu knüp­fen und Erfah­run­gen auszutauschen.

Wie immer bit­ten wir um eine kur­ze Anmel­dung per E‑Mail, damit wir bes­ser pla­nen können.

Auf eine Zigar­re #112

Der Som­mer zeigt sich wei­ter­hin von sei­ner genuss­vol­len Sei­te – höchs­te Zeit für einen wei­te­ren Abend mit Zigar­ren­rauch und guten Gesprä­chen in bes­ter Gesell­schaft. Unser nächs­tes Tref­fen fin­det am Frei­tag, den 8. August 2025, wie gewohnt ab 19:00 Uhr, in Bie­le­feld statt.

Kein Pro­gramm, kei­ne The­men, genau rich­tig, um sich in Ruhe aus­zu­tau­schen, neue Zigar­ren zu pro­bie­ren oder bewähr­te Klas­si­ker zu genie­ßen. Wir freu­en uns auf alle, die dabei sein kön­nen – ob Stamm­gast oder Neu­zu­gang. Wer jeman­den mit­brin­gen möch­te, gibt bit­te kurz Bescheid.

Wie immer bit­ten wir um eine kur­ze Anmel­dung per E‑Mail, damit wir bes­ser pla­nen können.

Moji­tos, Zigar­ren und gute Gespräche

Am Frei­tag, 11. Juli steht unser 112. Zigar­ren­abend steht. Und zufäl­lig fällt er auf den ame­ri­ka­ni­schen Natio­nal Moji­to Day. Was das mit uns zu tun hat? Ehr­lich gesagt: nicht viel. Aber, ein Moji­to passt an einem lau­en Som­mer­abend sehr gut zur Zigar­re, beson­ders wenn man ihn in ent­spann­ter Run­de mit guten Freun­den genießt.

Wir tref­fen uns wie gewohnt ab 19 Uhr und soll­te das Wet­ter nicht mit­spie­len, sit­zen wir ein­fach drau­ßen unterm Dach. Wer Lust auf einen Moji­to hat, bestellt sich einen. Wer nicht, lässt es.
Die Zigar­re steht wie immer im Mittelpunkt.

Und falls der Abend etwas län­ger wird, erin­nern wir uns an Ernest Heming­way, der ein­mal sag­te: „I drink to make other peo­p­le more interesting.“

Wie immer bit­ten wir um eine kur­ze Anmel­dung per E‑Mail, damit wir bes­ser pla­nen können.

West­fä­li­sche Rauch­zei­chen #010

Als sie aus dem Schlaf­zim­mer kam, zog er sich gera­de die Snea­k­er an. „Ich muss los, das Spiel fängt gleich an.“
„Tor­ben“, sag­te sie, „wir müs­sen noch über das Geschenk für Kat­ja und Sven spre­chen. Die Hoch­zeit ist in zwei Wochen.“
Er ver­dreh­te nicht die Augen, aber sei­ne Stim­me klang bereits auf dem Rück­zug. „Kön­nen wir das mor­gen klä­ren? Ich bin spät dran.“
„Du bist immer spät dran.“
„Wir fin­den schon was. Wir kön­nen ja mor­gen mal gucken gehen.“ Dann ein flüch­ti­ger Kuss, Tür auf, Tür zu und weg war er. Sie hör­te, wie er die Trep­pen hin­un­ter­lief, zwei Stu­fen auf ein­mal. Wie immer, wenn er spät dran war. Dann war es still.

Sie stand noch einen Moment da, zwi­schen Flur und Wohn­zim­mer. Über­leg­te, ob man sau­er sein durf­te, wenn der ande­re einen nicht absicht­lich ver­letz­te. Dann dreh­te sie sich um und ging in die Küche. Sie räum­te die Tel­ler vom Abend­essen in die Spül­ma­schi­ne und wisch­te die Arbeits­plat­te ab, die gar nicht schmut­zig war. Sie mach­te das, was sie immer mach­te, wenn sie sich ärger­te. Sie funktionierte.

Auf dem Weg ins Wohn­zim­mer blieb ihr Blick am klei­nen Humi­dor hän­gen, der noch offen stand. Natür­lich. Wahr­schein­lich hat­te Tor­ben auf den letz­ten Drü­cker noch schnell Zigar­ren ein­ge­packt. Sie woll­te den Deckel schlie­ßen, ein­fach aus Reflex. Doch dann hielt sie inne. Der Geruch stieg ihr in die Nase, warm und wür­zig. Nach lau­en Som­mer­näch­ten auf dem Bal­kon. Nach Gesprä­chen, die längst ver­klun­gen waren. Nach beson­de­ren Momen­ten, die lan­ge zurück­la­gen. Sie betrach­te­te die ordent­lich auf­ge­reih­ten Zigar­ren, die wie klei­ne Ver­spre­chen vor ihr lagen, und nahm eine her­aus. Nicht weil sie es woll­te, son­dern weil es plötz­lich nahe lag. Dabei fühl­te sie sich wie eine Ein­bre­che­rin im eige­nen Zuhause.

Die Zigar­re lag uner­war­tet schwer in ihrer Hand. Sie ließ die Fin­ger über das sei­dig glat­te Deck­blatt glei­ten, spür­te die fei­nen Adern, den leich­ten Wider­stand unter dem Druck des Daumens.
Neben dem Humi­dor lag Tor­bens Zigar­ren­sche­re. Sie griff danach und setz­te die Sche­re an. Ein kur­zer, sau­be­rer Schnitt, ruhig und präzise.

Auf dem Bal­kon setz­te sie sich auf den alten Holz­stuhl, den Tor­ben immer „mei­nen Platz“ nann­te. Nun war es ihrer.

Sie führ­te die Zigar­re an die Lip­pen, zün­de­te sie an. Zog dar­an. Vor­sich­tig. Sehr vor­sich­tig. Frem­de Aro­men brei­te­ten sich in ihrem Mund aus. Fremd, aber nicht unan­ge­nehm. Ver­traut von sei­nen Küs­sen und doch ganz anders. Inten­si­ver. Direk­ter. Sie schmeck­te das Hol­zi­ge, das Süße, das Tie­fe und Dunk­le. Und spür­te, wie es in ihr ruhi­ger wurde.

Sie hielt die Zigar­re in der Hand und betrach­te­te sie wie ein Ver­spre­chen. Der Rauch stieg lang­sam auf, als hät­te er kei­ne Eile. Sie beob­ach­te­te, wie er sich krin­gel­te, auf­lös­te und im Abend­licht verschwand.

Schwal­ben zogen ihre Krei­se am Him­mel, in einem Gar­ten wur­de gelacht und irgend­wo in der Fer­ne schlug eine Kirch­turm­uhr. Auch die Stadt atme­te in lang­sa­men Zügen.