Zigarren verbinden Menschen oft schneller, als man denkt. Es entstehen nicht selten gute Gespräche, neue Kontakte und Begegnungen, die über den einzelnen Abend hinaus in Erinnerung bleiben. Gerade dieser offene Austausch mit anderen Aficionados und befreundeten Runden gehört seit jeher zum festen Gedanken unseres Clublebens in Ostwestfalen.
Der Kontakt mit anderen Aficionados und der Austausch mit befreundeten Runden bereichern unser Clubleben immer wieder aufs Neue. Solche Begegnungen schaffen Verbindungen, erweitern den eigenen Horizont und zeigen, wie viel Gemeinschaft in der Welt der Zigarre steckt. Ein Gedanke von Alfred de Musset bringt dies sehr treffend zum Ausdruck:
„Jeder Zigarrenraucher ist ein Freund, denn ich weiss, was er empfindet.“
Umso mehr freuen wir uns auf unser nächstes Treffen am Samstag, den 25. April, bei dem wir vier Gäste aus Radebeul erwarten, die uns in unserer Zigarren-Konstante in Bielefeld besuchen werden.
In diesem Sinne blicken wir mit Vorfreude auf einen genussvollen Abend, gute Gespräche und die Begegnung mit unseren neuen Freunden aus Radebeul.
Wer nicht von selbst drauf kommt: mit KI erstellt.
Der Frühling bringt endlich wieder längere Abende und beste Gelegenheiten für genussvolle Stunden im Kreis Gleichgesinnter—bei feinem Zigarrenduft und anregenden Gesprächen. Unser nächstes Treffen findet am Freitag, den 10. April 2026, wie gewohnt ab 19:00 Uhr in Bielefeld statt.
Ohne festes Programm und ohne Zeitdruck bleibt viel Raum für alles, was unser Zusammensein ausmacht: gute Zigarren probieren, angeregte Gespräche und kühle Getränke. Zudem möchten wir die Gelegenheit nutzen, gemeinsam über unsere Clubfahrt nach Weimar zu sprechen und Ideen sowie Details zur Reise zu sammeln.
Wie immer bitten wir um eine kurze Anmeldung per E‑Mail, damit wir besser planen können.
Gestern Abend starteten wir endlich ins neue Jahr und trafen uns zum 117. Mal auf eine Zigarre. Auch wenn die Runde diesmal mit fünf Teilnehmern urlaubs- und krankheitsbedingt etwas kleiner ausfiel als gewohnt, war die Stimmung beim ersten Treffen des Jahres exzellent.
Unsere Stammlocation hat die Winterpause sichtlich genutzt. Wir waren beeindruckt von der Aufwertung des Außenbereichs – hier lässt es sich nun noch komfortabler verweilen, was die Vorfreude auf die wärmeren Abende deutlich steigert. Ein großes Lob an das Team vor Ort für die gelungene Renovierung!
Trotz der gemütlichen Atmosphäre waren wir produktiv. So planen wir dieses Jahr einen Clubausflug nach Weimar.
Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Damit ihr frühzeitig planen könnt, hier schon einmal das Datum für unsere nächste Runde: Freitag, 10. April 2026, ab 19:00 Uhr.
Wir freuen uns darauf, beim nächsten Mal hoffentlich wieder in vollzähliger Stärke „auf eine Zigarre“ zusammenzukommen! Alle Liebhaber des gepflegten Genusses sind herzlich willkommen! Eine kurze Anmeldung per E‑Mail ist erwünscht und hilft uns bei der Planung.
Entspannte Gesichter beim ersten Treffen auf eine Zigarre im März 2026
Es trug sich zu einer Zeit zu, da die Wälder im Westfälischen noch so dicht standen, dass das Sonnenlicht sich fürchtete, den Boden zu berühren, und die Stille so schwer auf den Hügeln lag wie nasses Tuch. Auf einem hohen Kamm des Teutoburger Waldes saß ein einsamer Mann vor einem schwarzen Hügel aus Erde und Holz. Es war ein Meiler, doch er spie kein Feuer und warf keine Funken, er ruhte wie ein schlafendes Tier unter seiner Decke aus Moos und Asche. Nur eine feine Wärme kroch über der Erde, als würde der Berg selbst im Schlaf ausatmen.
Der Mann, den sie im Dorf nur den „Stillen Jochem“ nannten, hielt etwas zwischen den Fingern, das man in jenen Tagen nur selten sah: Ein fest gerolltes Bündel aus dunklen Blättern, so fest wie das Horn eines Ochsen und so duftend wie der Boden nach einem warmen Sommerregen. Es war seine einzige Gesellschaft in der Nacht.
Er führte das Kraut zum Mund, und als er daran zog, erglühte die Spitze so hell und zornig rot, dass sein Schatten gegen die Stämme der Eichen geworfen wurde. Er stieß den Rauch nicht aus, er entließ ihn sanft in die Freiheit. Und dieser Rauch war anders als der Qualm des Holzes. Er war blau, schwer und sank nicht zu Boden, sondern wob sich wie ein feines Netz zwischen die Farnkräuter.
Da teilte sich das Gebüsch. Ein Wolf trat hervor, so groß, dass sein Rücken die untersten Zweige streifte. Seine Augen waren rot wie glühende Kohlen, in denen das nackte Verlangen nach Beute brannte.
„Tritt beiseite, Köhler“, knurrte das Tier, und seine Stimme klang wie zermahlener Stein. „Der Hunger treibt mich ins Tal, und deine Knochen sind mir zu alt und zu trocken. Lass mich passieren.“
Jochem schaute den Wolf nicht an. Er betrachtete die weiße Asche an seiner Zigarre, die so vollkommen und rein war wie das Gewissen eines Unschuldigen. Er nahm einen weiteren Zug. Die Glut knisterte leise im Takt seines Herzschlags.
„Dat löppt sich fest“, sagte er nur, so leise, dass man es kaum hören konnte.
Der Wolf fletschte die Zähne und wollte einen Satz nach vorne machen, doch als sein massiger Körper in den blauen Zigarrenrauch eintauchte, verlor die Bestie im Flug ihre Form, wurde zu grauem Gespinst und verwehte einfach im kühlen Nachtwind des westfälischen Tann.
Jochem bewegte sich nicht. Er nahm einen weiteren Zug, die Glut leuchtete ruhig auf. Er strich sich mit der freien Hand über den Bart. Er war kein Mann der großen Worte, er war ein Wächter der Zeit. Sein Vater hatte hier gesessen, und dessen Vater davor. Man nannte sie Köhler, weil die Leute im Tal eine Erklärung für das Glimmen im Wald brauchten, aber eigentlich hüteten sie die Grenze. Solange der Tabak glühte und der Rauch den Kamm des Hügels versiegelte, blieb das Unheil dort, wo es hingehörte: im Schatten der Bäume.
Er prüfte den Brand. Die Zigarre brannte gleichmäßig. Das war wichtig. Ein Schiefbrand hätte Löcher in den Wall gerissen, durch die das Dunkle ins Tal sickern konnte wie Wasser durch einen brüchigen Deich.
Er blickte nicht einmal auf, als der nächste Gast aus dem Schatten der uralten Eichen trat. Es war kein Tier diesmal. Es war eine Frau in einem Kleid, das so weiß war, dass es im Dunkeln fast zu leuchten schien, doch ihre Füße berührten das Moos nicht. Ihr Gesicht war schön, aber so starr wie die Maske einer Toten.
„Köhler“, säuselte sie, und ihre Stimme klang wie der Wind, der durch verdorrtes Laub fährt. „Mein Grab ist kalt. Lass mich hinab ins Dorf, damit ich mich am Herdfeuer der Lebenden wärmen kann. Nur für eine Nacht.“
Sie trat einen Schritt näher. Der blaue Schleier der Zigarre wallte sanft um Jochems Knie. Die weiße Frau streckte eine bleiche Hand aus, die Finger lang und gierig.
Jochem schaute auf die Asche an seiner Zigarre. Sie hielt immer noch. Ein perfekter Zylinder aus grauem Nichts.
„Wärme is relativ“, sagte er trocken. „Und dat Feuer im Dorf is für de Suppe, nich für de Gespenster.“
Die Frau bäumte sich auf, ein Schattenriss gegen die Schwärze des Waldes, und fuhr auf ihn zu. Doch der Rauch fing auch sie wie ein unsichtbares Netz. Sie verblasste, wurde zu weißen Schlieren und ging im blauen Dunst unter.
Wieder kehrte Ruhe ein. Nur das ferne Klagen einer Eule war zu hören.
Die Zigarre war nun fast am Ende. Nur noch ein kleiner Stumpen glühte zwischen Jochems Fingern. Da trat die dritte Gestalt aus dem Unterholz. Es war ein kleiner, buckliger Mann in einem Gewand aus Purpur, der einen schweren Beutel mit sich schleifte. Er blieb genau an der Grenze des Rauches stehen.
„Guten Abend, Köhler“, krächzte er und lachte so schrill, dass die Blätter zitterten. „Du siehst müde aus. Dein Kraut ist fast verbrannt. Ich biete dir diesen Sack voller Gold, wenn du mir nur einen einzigen Schritt Wegbreite gewährst. Ich will nur hinab, um den Menschen ihre Träume zu stehlen.“
Jochem nahm einen letzten, tiefen Zug. Er spürte die Hitze der Glut schon an den Lippen.
„Gold kann man nich rauchen“, sagte er ruhig.
„Dann verbrennst du eben selbst!“, schrie das Männlein und stampfte mit dem Fuß so hart auf den Boden, dass die Erde bebte. „Wenn das Feuer aus ist, gehört der Wald mir!“
Jochem sah zu, wie der letzte Rest des Tabaks zu grauer Asche zerfiel. Die Glut erlosch. Der blaue Schutzwall begann, sich langsam im Wind zu verflüchtigen. Das Männlein grinste breit, die Zähne wie kleine Dolche, und wollte loslaufen.
Doch Jochem stand nicht auf. Er griff langsam in seine Brusttasche, holte einen neuen Tabakwickel hervor und entzündete ihn an der Resthitze des schwarzen Meilers. Ein neuer, kräftiger Schwall blauen Rauches quoll hervor und festigte die Mauer, gerade als das Männlein den Fuß heben wollte.
Das Wesen starrte ihn entgeistert an. „Wie viele hast du davon noch, Sterblicher? Wie lange willst du dem Schatten trotzen?“
Jochem blies den Rauch sacht in die Nachtluft, der sich wie eine eiserne Kette vor dem Männlein schloss. Er rückte seine Schiebermütze zurecht und sah nicht den Gnom an, sondern das ferne Glimmen am Horizont, das den Morgen ankündigte.
„Solange der Wald steht, sitze ich hier. Und bis die Sonne den Schatten frisst, geht meine Glut nicht aus“, sagte er „Dat reicht.“
Das Männlein stieß einen Fluch aus, der wie brechendes Glas klang, zerplatzte vor Zorn in tausend dunkle Funken und war nicht mehr gesehen.
Jochem blieb allein. Er genoss den neuen, kräftigen Rauch, während der Meiler hinter ihm leise knackte, als würde er ihm zustimmen. Er blickte hinab auf die schlafenden Höfe im Tal.
„Guter Brand“, murmelte er und sah dem Rauch nach, bis er eins wurde mit dem Nebel.
Die Tage werden langsam wieder länger, und unsere Winterpause neigt sich langsam dem Ende zu. Am Freitag, 6. März treffen wir uns zum 117. Mal „auf eine Zigarre“! Wer den Termin noch nicht im Kalender hat, sollte das schnell nachholen.
Da sich in den vergangenen Wochen einiges getan hat gibt es vielen zu besprechen. Die ersten Eindrücke der neuen Crüwell-Lounge, unsere Fahrt nach Weimar, die Terminierung unseres Sommer BBQs und vieles mehr.
Alle Liebhaber des gepflegten Genusses sind herzlich willkommen! Eine kurze Anmeldung per E‑Mail ist erwünscht und hilft uns bei der Planung.
Die Wartezeit hat ein Ende! Nachdem die letzten Ausertungen eingegangen sind, kommt hier die erwartete Auflösung unseres Blindtastings. Bei der verkosteten Zigarre handelte es sich um eine Drew Estate Undercrown Maduro im Robusto-Format. Eine ausgewogene Nicaragua-Mischung mit mexikanischem San-Andrés-Deckblatt (Maduro), US-Umblatt sowie Einlagen aus Brasilien und Nicaragua zum Verkaufspreis von ca. 9,60 EUR.
Steckbrief und Preis
Über die acht Bögen präsentiert sich die Zigarre einheitlich als Maduro (einmal Colorado), mit mattem bis öligen, grobem bis optimal gerolltem Deckblatt und optimalem Zugverhalten. Der geschätzte Preis lag zwischen 6 und 12 Euro (Durchschnitt 9,68 Euro) und traf den realen Wert von 9,60 EUR fast perfekt – tolle Intuition!
Rauchverlauf und Charakter
Der Kaltzug gilt als angenehm bis einladend, oft mit würzigen, süßen oder kaffeeartigen Noten. Im Verlauf dominiert Geradlinigkeit: milder Einstieg, moderate Steigerung im Mittelteil (manchmal Pfeffer-Schärfe), stabiles Ende mit gutem Runterrauchpotenzial – vereinzelt leichte Bitterkeit oder Schiefbrand, aber insgesamt unkompliziert und spaßig.
Aromenprofil
Das Profil ist klassisch Maduro: Holz führt mit 7 Nennungen, gefolgt von Pfeffer und Kaffee (je 5), Tabak und Mineralisch (je 4). Weitere genannte Aromen waren Röstaromen, Schokolade, Gras Leder und Waldboden. Ein bodenständiges, würziges Spektrum ohne Extreme, das als angenehm und vielseitig empfunden wurde.
Bewertung
Kategorie
Min
Max
Durchschnitt
Körper
6
10
7.2
Stärke
3
8
5.6
Abbrand
8
10
9.2
Gesamt
60
89
78.1
Fazit und Pairing-Ideen
Insgesamt wird die Drew Estate Undercrown Maduro als genussvolle Maduro für den Alltag angesehen: exzellente Verarbeitung, stabiles Profil und faire Preis-Leistung. Häufige Pairings drehen sich um Kaffee/Espresso, Rum oder Whisky. Top-Tipps waren Brick House oder Macanudo Maduro. »Close but no cigar«, wie man in England sagt.
Nach längerer Renovierungsphase hat das Crüwell Tabakhaus seit heute seine Türen am traditionsreichen Standort in der Bielefelder Altstadt erneut geöffnet.
Schon beim Betreten des neu gestalteten Ladengeschäfts wird deutlich, dass bewusst auf Klarheit und Qualität gesetzt wurde. Die Einrichtung ist modern, reduziert und hochwertig umgesetzt. Maßgefertigte Vitrinen, ein durchdachtes Beleuchtungskonzept und eine sehr strukturierte Präsentation lassen Pfeifen, Tabake und Rauchutensilien ruhig und übersichtlich wirken. Das Ladenkonzept ist klar auf das Wesentliche fokussiert und vermittelt Professionalität und Ordnung, ohne visuelle Überladung. Die freundliche Begrüßung und gute Beratung durch Maike Hedemann und ihr Team vermittelt das Gefühl, hier willkommen zu sein und kompetent begleitet zu werden.
Ein besonderes Highlight ist der begehbare Humidor, realisiert von Marc André. Auf 24 m² findet sich eine üppige Auswahl an kubanischen Zigarren und New-World-Zigarren.
Das besondere Highlight für alle ostwestfälischen Aficionados: Im hinteren Bereich des Geschäfts wurde ein Loungebereich integriert. Hier können Zigarren und Pfeifentabake verkostet werden, zurzeit noch an einem kommunikativen Hochtisch, und in Zukunft auch in bequemen Loungemöbeln. Auch hier zieht sich das konsequente Einrichtungskonzept fort. Damit gibt es nach sechs Jahren endlich wieder eine öffentliche Zigarrenlounge in Ostwestfalen, seit das „Anno 1655 Rauchwerk“ in Lage 2020 schließen musste.
Wir freuen uns sehr, dass es in Ostwestfalen wieder einen öffentlichen Ort für Zigarrengenuss gibt, werden künftig regelmäßig vorbeischauen und wünschen dem Crüwell Tabakhaus viel Erfolg für diesen gelungenen Neustart.
Wir wünschen allen Freunden der ostwestfälischen Rauchkultur einen genussreichen Start ins neue Jahr. Mit Zeit für gute Gespräche, gutes Essen und die eine oder andere besondere Zigarre. Unser nächstes Treffen findet am Freitag, den 6. März 2026, statt. Die Details zu Uhrzeit und Ort folgen wie gewohnt über die bekannten Kanäle.
Blindtasting in der Zielgeraden
Unser aktuelles AeZ-Blindtasting über den Jahreswechsel geht in die Zielgerade und steht kurz vor dem Abschluss. Alle, die ihre Bewertungsbögen noch nicht eingereicht haben, dürfen ihre Notizen in den nächsten Tagen sehr gern nachreichen – die Auflösung erfolgt zeitnah!
Blick ins neue Jahr
Wir freuen uns auf den Frühling mit unserem ersten Treffen und vielen genussreichen Stunden „auf eine Zigarre“. Auch in diesem Jahr werden wir wieder den ein oder anderen Ausflug unternehmen – und natürlich darf ein zünftiges Zigarren-BBQ im Sommer nicht fehlen.
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